37. Schaffhauser Jazzfestival - Yumi Ito
Virtuos, mutig und grenzenlos: Yumi Ito zeigt mit ihrem Quartett, wie offen Jazz heute klingt.
Yumi Ito (Klavier, Gesang), Alessio Cazzetta (E-Gitarre), Nadav Erlich (Kontrabass), Iago Fernández (Schlagzeug)
Das Schaffhauser Jazzfestival stellt dieses Jahr die Leitfrage: «Was ist Jazz?» Und an Yumi Ito lässt sich diese Frage ideal erörtern. Die Baslerin wuchs als Tochter eines japanischen Konzertpianisten und einer polnischen Mezzosopranistin auf. Mit acht Jahren debütierte sie als Solopianistin mit dem Zürcher Kammerorchester. Später zog es sie als Sängerin in den Jazz. Heute wird Yumi Ito international als Innovatorin gefeiert, die ihre Wahnsinnsstimme auch mal einsetzt wie ein Instrument und den Jazz in mutigen Kompositionen mit federleichtem Pop vermischt. Mal stimmt sie minimalistische japanische Wiegenlieder an, mal finden sich die Zuhörerinnen und Zuhörer plötzlich inmitten eines lautmalerischen Experiments wieder. 2020, als Corona die Kultur lahmlegte, trat sie im Livestream des Schaffhauser Jazzfestivals mit dem elfköpfigen Yumi Ito Orchester mit Streichern, Holzbläsern, Harfe und Vibraphon auf. Kürzlich veröffentlichte sie ihr erstes Soloalbum. Nun gibt sie in Schaffhausen einen ersten Einblick in ihr bald erscheinendes Quartett-Album. Genau das alles ist heute Jazz.
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