Hexen, Diebe und Gesindel. Recht und Gerechtigkeit zur Zeit der Landvögte

Meister Leonhard Volmar
Meister Leonhard Volmar
Datum
2. Mai 2026

Der Eintritt ist frei (Kollekte)

Geführter Stadtrundgang

Zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert wurde der Kanton Thurgau von Landvögten und Gerichtsherren verwaltet, die für Recht und Ordnung sorgten. Der Stadtrundgang durch Frauenfeld führt an Originalschauplätze und zeigt, wie die Obrigkeit damals mit Dieben, Bettlern und anderem «Gesindel» umging. Anhand historischer Beispiele wird veranschaulicht, wie Hexenprozesse abliefen und welche Strafen bei Vergehen drohten.

Ausgangspunkt ist der Gerichtssaal im Schloss Frauenfeld, wo die Kulturvermittler Bettina und Dani Duttweiler die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Geschichte des Strafrechts im Thurgau einführen. Auf dem Weg zu historischen Gebäuden in der Stadt lernt die Gruppe denkwürdige Zeitgenossen wie den Scharfrichter Leonhard Volmar und seine Folterinstrumente kennen. Und hinter so manchem Altstadthaus verbergen sich Geschichten über frühere Vergehen und Verbrechen – oder darüber, wie man den Kopf auch wieder aus der Schlinge ziehen konnte.

Recht und Gerechtigkeit im Wandel der Zeit
Wie haben sich die Vorstellungen von Recht und Gerechtigkeit im Laufe der Jahrhunderte verändert? Ob das Rechtssystem, die sozialen Verhältnisse oder der Einfluss von Krieg, Religion und Naturkatastrophen – dieser Stadtrundgang der besonderen Art gewährt faszinierende Einblicke und ein unmittelbares Erleben komplexer historischer Zusammenhänge.

  • Durchführungszeit/en
  • Keine Durchführung

Adresse

Historisches Museum Thurgau
Rathausplatz 2
8500 Frauenfeld
Schweiz

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Datum
2. Mai 2026

Der Eintritt ist frei (Kollekte)